Höchster Punkt der Kraftwerkskette ist die Krombachtalsperre, 1946 bis 1949 errichtet, die das dazugehörige 1983 erbaute Kraftwerk Krombach speist. In der Talsperre Driedorf wird das Wasser ein weiteres Mal gesammelt, um von dort das 1932 in Betrieb genommene Kraftwerk Driedorf in Gang zu bringen. Vom Speicherbecken Heiligenborn aus durchströmt das Wasser des Rehbachs die beiden Turbinen des 1926 entstandenen Kraftwerkes Heiligenborn und die vier Turbinen des Kraftwerkes Guntersdorf, um von hier aus weiter durch eine Hangrohrleitung zum Wasserschloss Merkenbach und durch eine Druckrohrleitung zum 1929 erbauten Wasserkraftwerk Merkenbach zu gelangen. Bei diesem Vorgang wird insgesamt ein Höhenunterschied von 321 Metern auf einer Länge von 17 Kilometern überbrückt. Die Gesamtleistung der Kraftwerkskette beträgt zu Spitzenlastzeiten, also dann, wenn der Stromverbrauch im Tagesverlauf am höchsten ist, 2.955 Kilowatt.

Die E.ON Mitte steht zur Wasserkraft – beratend, fördernd und aktiv will das Unternehmen mithelfen, eine Vermehrung der Strombereitstellung aus der erneuerbaren und daher umweltfreundlichen Energie Wasser zu erreichen.